Vom Touchpoint zum echten Erlebnis: Warum Marken auch offline stattfinden müssen

Physisches Marketing im B2B – Marken offline erlebbar machen

Digitale Kommunikation schafft Reichweite. Physisches Marketing macht Marken erlebbar. Wie sich beides sinnvoll verbinden lässt, zeigt das 30-jährige Jubiläum von BKOMM und DBL – mit persönlichen Begegnungen, kreativen Ideen und Erinnerungen, die bleiben. 

Digitalisierung hat Marketing schneller, messbarer und in vielen Bereichen effizienter gemacht. Kampagnen lassen sich innerhalb kürzester Zeit ausspielen, Inhalte aktualisieren und Zielgruppen über zahlreiche Kanäle erreichen. Gerade im B2B-Marketing sind Websites, Social Media, Newsletter und digitale Vertriebsinstrumente längst fester Bestandteil des Alltags. Und trotzdem gibt es Momente, in denen ein Bildschirm nicht ausreicht. Denn Marken werden nicht nur gesehen. Sie können erlebt werden. Genau hier liegt die Stärke von physischem Marketing. 

Was bleibt, wenn der Bildschirm ausgeht?

Wir verbringen einen großen Teil unseres Tages vor Bildschirmen. E-Mails, Social-Media-Posts, Präsentationen, Anzeigen und Newsletter konkurrieren permanent um unsere Aufmerksamkeit. Vieles davon ist relevant, aber genauso schnell wieder verschwunden. 

Was bleibt einem noch in Erinnerung, wenn man den Fluss der Informationen dann ausschaltet? Was unterscheidet die Marken, die einem im Kopf bleiben von denen, die in der Masse untergehen?  

Gerade im B2B geht es um Beziehungen

Im B2B-Marketing reden wir viel über Leads, Customer Journeys, Conversion Rates und Touchpoints. Hinter all diesen Begriffen stehen am Ende aber Menschen. 

Und insbesondere langfristige Geschäftsbeziehungen entstehen nicht ausschließlich durch Reichweite. Sie entstehen durch Vertrauen, gemeinsame Erfahrungen und persönliche Begegnungen. 

Wie wichtig diese persönliche Ebene sein kann, durften wir in diesem Jahr selbst erleben. 

Am 1. Oktober haben wir gemeinsam mit unserem langjährigen Kunden DBL unser 30-jähriges Jubiläum gefeiert. Für uns war das Jubiläum nicht nur eine Veranstaltung, sondern eine Möglichkeit, unsere Wertschätzung zu zeigen und die gemeinsamen Meilensteine zu feiern. 

Im Vorfeld haben wir uns intensiv mit der gemeinsamen Geschichte beschäftigt und auch langjährige Kolleginnen und Kollegen nach ihren Erinnerungen an die Zusammenarbeit gefragt. 

Genau daraus entstand eine wichtige Frage: 

Wie lässt sich eine 30-jährige Geschäftsbeziehung nicht nur erzählen, sondern erlebbar machen? 

Wenn aus Marketing Erinnerungen werden

Die Antwort lag für uns in vielen kleinen Details. 

Begonnen mit der Location, die natürlich das herzliche, familiäre Verhältnis auch widerspiegeln sollte. Wir wollten kein steriles Essen mit einem Geschäftspartner, sondern einen entspannten Abend unter Freunden. Die Unternehmensfarben waren zwar präsent, aber wir haben nicht alles in den beiden Farben eingefärbt.  

Für die Veranstaltung entstanden unter anderem individuelle Gastgeschenke. Bei personalisierten Pralinen traf beispielsweise der DBL Knopf auf das BKOMM B. Eine individuelle, handschriftliche Karte und ein auf unseren Kunden zugeschnittenes Kartenspiel greifen gemeinsame Erinnerungen und Ideen auf. 

Dazu kamen Pappaufsteller mit Motiven aus vergangenen Kampagnen, die sehr für Aufsehen gesorgt haben.  

Eine Fotobox sollte wiederum dafür sorgen, dass an diesem Abend nicht nur neue Erinnerungen entstehen, sondern die Gäste einige davon auch mitnehmen können.  

Durch ein Video unserer Kollegen, die an dem Tag nicht selbst vor Ort sein konnten, wurden auch ihre Erinnerungen und wertschätzenden Worte so festgehalten, dass man noch Jahre nach der Veranstaltung auf diesen Tag zurückblicken könnte. 

Das Entscheidende dabei: Keines dieser Elemente steht allein. 

Erst ihr Zusammenspiel macht aus einzelnen Werbemitteln ein Markenerlebnis. 

Digital oder physisch? Die falsche Frage.

Für uns als Full-Service-Agentur liegt die Zukunft deshalb nicht in der Entscheidung zwischen analog und digital. Sie liegt in deren Verbindung. 

Ein Printprodukt kann über einen QR-Code einen digitalen Prozess starten. Ein Event kann Inhalte für Social Media erzeugen. Ein physisches Mailing kann auf eine Landingpage führen. Und aus einer persönlichen Begegnung kann eine Geschichte entstehen, die anschließend digital weitererzählt wird. 

Der physische Moment wird so zum Ausgangspunkt für digitalen Content. 

Offline schafft Erlebnisse. Online verlängert ihre Reichweite.

Gerade diese Verbindung macht modernes Marketing spannend. 

Je digitaler unser Alltag wird, desto interessanter können reale Berührungspunkte werden. 

Nicht jede Broschüre wird automatisch zum Erlebnis. Nicht jedes Werbegeschenk schafft Markenbindung. Und ein Printprodukt ist nicht allein deshalb wirkungsvoll, weil es gedruckt wurde. Entscheidend ist die Idee dahinter. 

Beim BKOMM × DBL Jubiläum bestand diese Idee darin, 30 Jahre Zusammenarbeit sichtbar, persönlich und erlebbar zu machen. Von den Geschichten aus der gemeinsamen Vergangenheit über die Gestaltung des Abends bis zu kleinen Details, die Gäste mit nach Hause nehmen konnten. 

Genau darin liegt für uns die Stärke von physischem Marketing. 

Es ergänzt digitale Kommunikation um etwas sehr Menschliches: das Gefühl, wirklich da gewesen zu sein.

 

Sophia Lay

Sophia begeistert mit ihrem Organisationstalent und ihrem Gespür für durchdachte Abläufe. Checklisten und Zeitpläne? Sehr gerne! Ob Projektmanagement oder Eventplanung: Sophia koordiniert, behält den Überblick und sorgt für reibungslose Abläufe sowie eine offene Kommunikation mit allen Beteiligten.