Das Social Web ist eine Spielwiese an Möglichkeiten. Doch welche Social Media Kanäle sind für Ihr Unternehmen überhaupt relevant? Gerade B2B-Unternehmen stellen sich diese Frage…
Die Jobsuche verändert sich. Neben Suchmaschinen, Stellenportalen und Karrierenetzwerken etablieren sich generative KI-Systeme wie ChatGPT zunehmend als zusätzlicher Zugang zu potenziellen Arbeitgebern. Bewerber können sich über KI-Tools wie ChatGPT über zu ihnen passende, offene Stellen und die Unternehmen dahinter informieren, Arbeitgeber vergleichen oder gezielt nach Unternehmenskultur, Benefits und Karrierechancen fragen.
Für Unternehmen entsteht dadurch ein neuer Touchpoint im Recruiting: Das eigene Employer Branding findet nicht mehr nur auf der Karriereseite oder in der Stellenanzeige statt. Entscheidend ist zudem, welches Bild KI aus öffentlich verfügbaren Informationen über Sie zusammensetzt.
Das hat Konsequenzen für das Employer Branding – gerade für B2B-Unternehmen, deren Arbeitgebermarken außerhalb ihrer jeweiligen Branche häufig weniger bekannt sind.
Generative KI begleitet Bewerberinnen und Bewerber inzwischen durch den gesamten Bewerbungsprozess. Sie hilft u.a. bei folgenden Schritten:
Damit entsteht für Sie als Unternehmen eine neue Herausforderung: Wie wird die eigene Arbeitgebermarke von KI-Systemen wahrgenommen und dargestellt?
Diese Frage ist insbesondere für B2B-Unternehmen relevant. Viele Hidden Champions, mittelständische Industrieunternehmen oder spezialisierte Dienstleister verfügen über attraktive Arbeitsplätze und Karriereperspektiven – sind potenziellen Bewerbern aber deutlich weniger bekannt als große Markenunternehmen.
KI kann diese Informationslücke verkleinern. Voraussetzung dafür ist allerdings, dass ausreichend relevante, aktuelle und glaubwürdige Informationen über das Unternehmen verfügbar sind.
Employer Branding war schon immer mehr als die eigene Karriereseite. Durch generative KI wird diese Tatsache noch relevanter. Denn für das Bild eines Arbeitgebers können (abhängig vom jeweiligen KI-System, dessen Datenbasis und verfügbaren Quellen) Informationen aus unterschiedlichen öffentlich zugänglichen Bereichen eine Rolle spielen. Dazu zählen beispielsweise:
Dabei entsteht ein Gesamtbild, das nicht allein vom Unternehmen selbst geprägt wird. Employer Branding wird damit noch stärker zur Frage der Reputation.
Wer auf der Karriereseite eine moderne Unternehmenskultur verspricht, gleichzeitig aber zahlreiche gegenteilige Erfahrungsberichte auf Bewertungsplattformen erhalten hat, erzeugt ein widersprüchliches Bild. Stimmen dagegen Website, Social Media, Bewertungen, Pressearbeit und tatsächliche Mitarbeitererfahrungen weitgehend überein, entsteht eine glaubwürdige Arbeitgebermarke.
Wenn Bewerber beispielsweise fragen: “Wie ist es, bei Unternehmen XY zu arbeiten?” liefert eine KI häufig nicht nur allgemeine Informationen, sondern gleicht Aussagen auf der Karriereseite mit Erfahrungen aus Bewertungen oder anderen Quellen ab.
Gerade im B2B-Bereich liegt darin eine Chance: Fachliche Kompetenz, langfristige Kundenbeziehungen, technologische Spezialisierung, regionale Verwurzelung oder die Stabilität eines mittelständischen Unternehmens können starke Argumente für Bewerber sein – vorausgesetzt, diese Qualitäten werden verständlich kommuniziert und sind für die KI über verschiedene Quellen zugänglich.
Hier kommt GEO ins Spiel – Generative Engine Optimization, das digitale Inhalte so aufbereitet, dass Unternehmen und ihre Themen auch in KI-basierten Informationssuchen eindeutig eingeordnet werden können.
Für das Employer Branding bedeutet das: Sind Informationen über Arbeitsbedingungen, Unternehmenskultur, Karrierewege, Benefits und Einstiegsmöglichkeiten aktuell, konkret und leicht auffindbar? Handelt es sich dabei nicht nur um Botschaften des Unternehmens, sondern kommen Mitarbeiter selbst zu Wort? Wird klar, wofür das Unternehmen als Arbeitgeber steht? Und ergibt sich über unterschiedliche Plattformen hinweg ein konsistentes Bild?
GEO ersetzt dabei weder SEO noch klassisches Employer Branding. Vielmehr erweitert es die Anforderungen an die digitale Unternehmenskommunikation.
Unternehmen müssen ihre Kommunikation nicht komplett neu erfinden. Sie sollten Employer Branding jedoch stärker als kanalübergreifendes Reputationsmanagement verstehen.
Dazu gehört:
Karriereseiten inhaltlich stärken: Nicht nur offene Stellen veröffentlichen, sondern konkrete Antworten auf Fragen geben, die Bewerber tatsächlich beschäftigen.
Arbeitgeberbewertungen beobachten: Feedback ernst nehmen, professionell beantworten und wiederkehrende Kritik intern auswerten.
Authentische Einblicke ermöglichen: Mitarbeiter, Teams, Projekte und den tatsächlichen Arbeitsalltag sichtbar machen.
Expertise und Unternehmenskultur verbinden: Gerade B2B-Unternehmen sollten zeigen, welche Menschen hinter Produkten, Technologien und Dienstleistungen stehen.
Informationen konsistent halten: Unternehmenswebsite, Karrierebereich, Stellenanzeigen, Social Media und externe Profile sollten keine widersprüchlichen Aussagen vermitteln.
Öffentliche Wahrnehmung regelmäßig prüfen: Unternehmen sollten wissen, welche Informationen über sie auffindbar sind – und auch testen, wie unterschiedliche KI-Systeme das Unternehmen als Arbeitgeber beschreiben.
Der letzte Punkt ist besonders interessant: Eine regelmäßige Analyse typischer Bewerberfragen kann Hinweise darauf geben, wo Informationslücken bestehen oder welche Aspekte der Arbeitgebermarke digital noch nicht ausreichend sichtbar sind.
Gerade für weniger bekannte B2B-Unternehmen bietet die KI-basierte Suche deshalb auch eine Chance. Denn wenn Bewerber nicht mehr ausschließlich nach bekannten Unternehmensnamen suchen, sondern beispielsweise fragen „Welche mittelständischen Maschinenbauunternehmen in meiner Region bieten gute Entwicklungsmöglichkeiten für Ingenieure?“, verändert sich der Wettbewerb um Aufmerksamkeit.
Plötzlich ist nicht nur Markenbekanntheit entscheidend, sondern auch die Qualität und Auffindbarkeit der verfügbaren Informationen.
Was erfahren Bewerber über Ihr Unternehmen, wenn sie nicht Ihre Karriereseite besuchen, sondern ChatGPT und andere KI-Tools fragen?
Bkomm unterstützt B2B-Unternehmen dabei, ihre Arbeitgeberpositionierung zu schärfen, relevante Inhalte zu entwickeln und ihre digitale Kommunikation so aufzustellen, dass sie bei den richtigen Zielgruppen sichtbar wird – über klassische Kanäle ebenso wie in einer zunehmend KI-geprägten Suche.
Sie möchten wissen, wie Ihre Arbeitgebermarke digital aufgestellt ist und wo kommunikatives Potenzial besteht? Sprechen Sie uns an. Gemeinsam entwickeln wir eine Employer-Branding-Kommunikation, die zu Ihrem Unternehmen passt und Ihre Stärken sichtbar macht.
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