3 Tipps für den B2B-Instagram-Account | Bkomm

3 Tipps für den B2B-Instagram-Account

B2B-Instagram-Account, Bkomm

Mit mehr als 15 Mio. Nutzern in Deutschland ist Instagram mittlerweile zum neuen Mainstream-Kanal und zieht Unternehmen vor allem durch ihre Ausrichtung auf eine Zielgruppe unter 30 Jahren an. Instagram ist vor allem eine visuelle Plattform – hier dreht sich alles um Fotos und Videos. Ansprechende Schnappschüsse, Produktinszenierungen oder Büroeinblicke – alles, was „instagrammable“ ist, findet sich dort wieder. Aber lohnt sich die Präsenz auf Instagram für ein B2B-Unternehmen?

Wie so oft hängt die Antwort auf die Frage von Ihrer Zielgruppe und Strategie ab – Sie möchten gerne Azubis und Nachwuchskräften ansprechen? Dann sind Sie bei Instagram richtig. Sie möchten die Verkaufszahlen in Ihrem B2B-Business ankurbeln? Dann sollten Sie genau prüfen, ob Ihre Zielgruppe (privat) bei Instagram ist. Oder sich ein Umweg über die Kunden Ihrer Kunden lohnt (Stichwort Pull-Effekt). Ansonsten könnte eine Optimierung Ihrer Website auf Leadgenerierung ein kosteneffizienterer Weg sein. Überlegen Sie sich daher genau, was Sie erreichen und wen Sie ansprechen möchten.

Instagram verhilft Ihrem Geschäft zum Erfolg? Drei Tipps zum Durchstarten

1. Die Bildinszenierung

Instagram bietet eine Auswahl an Bearbeitungsoptionen für Bilder und Videos. Die Bilder können ohne große Kenntnisse mit einer Vielzahl von Filtern bearbeitet werden. Aber Vorsicht, ein Bild sollte nicht „zerfiltert“ werden und dadurch negativ auffallen. Braucht ein Foto gar keinen Filter, kann dies auch mit #nofilter vermerkt werden. Dadurch wirkt es authentisch und begeistert die Follower noch mehr.
Zu beachten: Das Format der Bilder ist quadratisch. Dies sollte man bei der Aufnahme des Fotos am besten direkt berücksichtigen oder beim Upload noch einige kleine Korrekturen vornehmen.

2. Hashtags?!

Instagram ist vor allem ein visueller Kanal. Lange Bildbeschreibungen sind daher eher unnötig. Stattdessen bestehen die Beschreibungen unter den Bildern oft ausschließlich aus Hashtags. Das ist auch gut. Denn es geht vor allem um die Bilder und Videos. Die Hashtags dienen eher der kleinen zusätzlichen Erläuterung und Auffindbarkeit des Beitrages.
Grundsätzlich können bis zu 30 Hashtags bei Instagram genutzt werden. Aber Vorsicht – auch hier ist weniger manchmal mehr. Man sollte den Einsatz der Hashtags bewusst wählen – schauen, was zu dem verwendeten Hashtag bereits zu finden ist und ggf. mit einem eigenen Hashtag ein Thema neu besetzen. Hier ist eine gute Mischung empfehlenswert. Der Einsatz von bekannten Hashtags dient der Auffindbarkeit des Beitrags in Instagram. Neue Hashtags könnten dann ausschließlich mit Ihren Beiträgen verbunden sein.

3. Stories und Videos – Erzählen Sie eine Geschichte

Videos sind aus den sozialen Netzwerken nicht mehr wegzudenken. Instagram bietet daher direkt drei Möglichkeiten, den bewegten Content auf der Plattform einzubinden. Zunächst gibt es die Instagram-Stories. Diese 60-Sekunden-Kurzvideos stehen 24 Stunden lang zur Verfügung und können mit zahlreichen Features von Icons über GIFs bis hin zu Filtern und Effekten verfeinert werden. Die aufgenommenen Stories können aber genauso gespeichert und dann als normaler Beitrag im Feed eingespielt werden. Dadurch kann der Beitrag mit zusätzlichen Hashtags versehen werden. Zusätzlich gibt es seit einiger Zeit bei Instagram auch das Projekt IGTV, welches einem YouTube-Kanal ähnelt und längeren Videocontent enthält.

Und eines darf nicht vergessen werden bei Instagram: Man darf auch ganz banale Sachen posten – was Schönes, Geistreiches oder Witziges. Ganz egal. Den Instagram-Usern ist durchaus bewusst, dass es sich bei Instagram zum Großteil um eine verschönerte Welt handelt. Unterhaltung und Emotion stehen hier ganz klar im Vordergrund. Da ist kein Platz für stimmungsdrückende Posts.

Fazit: Instagram kann ein lohnender Kanal im B2B-Marketingmix sein, in dem Sie Ihr Unternehmen nahbar und kreativ darstellen können. Prüfen Sie aber vor Beitritt bei der neuen Plattform, ob sie mit einem Engagement dort wirklich ihre Ziele erreichen. Und analysieren Sie kontinuierlich, ob sie diese letztlich auch erreichen.

 

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