Wie es „unseren“ Bienen geht | Bkomm GmbH

Wie geht es „unseren“ Bienen? Stand der Dinge im Herbst

Bienen im Herbst

2019 stand für uns ganz im Zeichen der Biene. Und das nicht nur am Weltbienentag im Mai, zu dem wir ja dazu aufgerufen hatten, für diese wichtigen Insekten regional Engagierte wie das Kaarster Bienenwerk oder unsere Imkerin Stephi aus Neuss Gnadental zu unterstützen – diese gibt dort mittlerweile sechs Bienenvölkern ein Zuhause. 

Bienenstöcken

Der Weltbienentag ist Geschichte. Unser Interesse an den gelb-schwarzen Brummern noch lange nicht. Schließlich sind allein in Europa über 75 Prozent aller Nutz- und Kulturpflanzen auf die Bestäubung durch Bienen angewiesen. Und das ist nur ein Faktor, der sie so wichtig für uns macht.
Sterben die Bienen aus, ist es auch um uns Menschen nicht gut bestellt. Also gilt es sie zu schützen, ohne sie wäre die Erde vielfach ärmer. 

Grund also bei Imkerin Stephi in Neuss Gnadental vorbeizuschauen – und die hat gute Nachrichten von ihren Völkern. „Den Bienen geht es gut. Auch weil die Varaobehandlung sehr gut funktioniert hat in diesem Jahr.“ Zur Info: Varao ist eine Milbe, die alle Honigbienen in Europa befällt und entsprechend konsequent behandelt werden muss. Denn wird die Milbe nicht genug bekämpft, gehen die Bienenvölker ein. Das hat Imkerin Stephi getan – sie hat das schöne Wetter dazu genutzt, denn der Erfolg der Behandlung ist auch stark abhängig vom Wetter und der Temperatur.   

Und sie hat auch schon mit der Auffütterung ihrer Bienen begonnen. Dazu erklärt uns die Imkerin: „Der Honig – die Nahrung für den Winter – wurde ja durch mich entwendet. Dafür bekommen die Bienen eine Zuckerlösung als Ersatz.“ Seit der Sommersonnenwende Ende Juni verkleinern sich die Bienenvölker bereits und bereiten sich aktuell auf den Winter vor.
Wir wünschen uns, dass sie gut durch die kalte Jahreszeit kommen.