6 Schritte zum Corporate Influencer im B2B | Bkomm GmbH

6 Schritte zum Corporate Influencer

Corporate Influencer, Influencer Marketing im B2B, Bkomm

Influencer Marketing gilt mittlerweile nicht mehr als kurzfristiger Hype, sondern hat sich als fester Bestandteil der Kommunikationsstrategie etabliert. Was viele dabei aber verwechseln: bei Influencer Marketing geht es nicht nur um das Werben mit Youtube-Stars, die Reichweiten im sechsstelligen Bereich haben. Mit den sogenannten Corporate Influencern geben Mitarbeiter oder Inhaber eines Unternehmens der Marke oder Dienstleistung ein Gesicht. Ihre Aufgabe: Bloggen, Posten, Impulse setzen.

Eine Studie aus Dezember 2017 bestätigt es: Corporate Influencer steigern im B2B-Bereich nicht nur die Glaubwürdigkeit des Unternehmens, sondern auch die Reputation und so auch das Wachstum.

6 Schritte zum Aufbau eines Corporate Influencers:

  1. Strategie entwickeln
    Zunächst muss eine klare Strategie definiert werden. Welche Themen möchte das Unternehmen in den sozialen Medien besetzen? Welche Kernaussagen können dazu getroffen werden? Welche Kanäle nutzt die Zielgruppe? Auf welchen Plattformen lassen sich die Themen am sinnvollsten platzieren und diskutieren?
  1. Mitarbeiter identifizieren
    Im zweiten Schritt geht es darum, die richtigen Mitarbeiter zu finden, die über das Fachwissen verfügen und affin gegenüber sozialen Medien sind. Hier gilt die Devise: Wer sich bereits privat bei Xing, Twitter und Co. aufhält, hat weniger Scheu, auch im Namen des Unternehmens zu posten.
  1. Regeln festlegen
    Jede Strategie braucht Richtlinien – so auch beim Corporate Influencer. Vorab sind die Do‘s und Don‘ts festzulegen. Ebenso ist die Corporate Influencer Strategie in die eigene Unternehmens- und Vertriebskommunikation zu integrieren. Nur so kann der Mitarbeiter verantwortungsbewusst handeln und die Markenwahrnehmung positiv beeinflussen.
  1. Inhalte bündeln
    Die Arbeit als Corporate Influencer kann auch eine Vollzeit-Beschäftigung sein. Inhalte recherchieren, lesen, erstellen und kommentieren bedarf viel Zeit. Daher sollte das Unternehmen seinen eigenen Influencer durch eine zentrale Content-Plattform unterstützen. Solch eine Plattform bietet Content wie Texte, Videostatements oder Infografiken, auf den die Influencer zugreifen können. Dazu gehört auch passendes Bildmaterial, das die Influencer posten können.
  1. Profile aufbauen und Inhalte posten
    Es empfiehlt sich, für die Arbeit als Corporate Influencer eigene Social Media Profile anzulegen, damit sich der private und berufliche Bereich der Person nicht vermischen. Ausnahmen: Xing- und LinkedIn-Profile, da sie ohnehin beruflich genutzt werden. Bevor der Influencer seine Arbeit aufnehmen kann, sollte genügend Zeit eingeplant werden, um sich intensiv mit den bereits bestehenden Gruppen und Diskussionen auseinanderzusetzen. Auch die Hintergründe der an den Diskussionen beteiligten Personen sollten beleuchtet werden. Erst dann sollten die ersten, thematisch passenden Inhalte gepostet werden.
  1. Monitoring
    Mit dem reinen Einsatz eines Corporate Influencers ist es nicht getan. Eine regelmäßige Analyse zu quantitativen Kennzahlen (z.B. Anzahl Follower/Kontakte, Engagement-Rate) und qualitativen Kennzahlen (z.B. Themen, positiver Gesprächsverlauf) ist erforderlich, um den Influencer kontinuierlich aufzubauen. Monitoring bedeutet allerdings nicht, dass der Mitarbeiter eng überwacht werden muss. Corporate Influencer geben dem Unternehmen ein Gesicht, eine lebendige und vielfältige Identität. Deshalb ist es so wichtig, dass Sie Ihren Mitarbeiter ihren Freiraum geben und ihnen vertrauen. Denn die Profile der Corporate Influencer sollen eigenständig, authentisch und ehrlich sein.

Fazit: Corporate Influencer können vielfältig gewinnbringend für ein Unternehmen sein. Das Unternehmen sollte unterstützen, jedoch keine zu große Kontrolle ausüben. Falls Sie eine Beratung dazu wünschen, können Sie sich gerne an uns wenden. Kontaktieren Sie uns.

 

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