Messe – ja oder nein?

Fachmessen im B2B

Sein Unternehmen einem ausgewählten Fachpublikum präsentieren. Produkte und Dienstleistungen zeigen. Auf News und Innovationen hinweisen. Kontakte knüpfen. Die Konkurrenz im Blick haben. Kurz: Mitmischen, sehen und gesehen werden. So funktioniert Fachmesse. Doch macht die Fachmesse im B2B-Bereich eigentlich noch Sinn? In Zeiten von Digitalisierung, Social Media und der Möglichkeit, jederzeit im Austausch zu stehen und sich weltweit zu präsentieren? Denn Messen sind auch kostspielig, das Budget bei vielen Betrieben eng bemessen – kann man es heute besser verteilen?

Zunächst die Fakten. Gerade im B2B-Bereich ist die Fachmesse immer noch das Marketing- und Kommunikationsinstrument Nummer 1. Fast 40 Prozent des externen Marketing-Budgets werden hierfür eingesetzt. So ist es für die meisten immer noch ein wichtiger Pflichttermin. Denn auf den Messen treffen sich Marktführer, Entscheider und Newcomer.

Was bringt die Messe konkret?

  • Neukundengewinnung und Stammkundenpflege
  • Steigerung des Bekanntheitsgrades
  • Präsentation neuer Produkte
  • Präsentation (digitaler) Angebote
  • Imagepflege
  • Medienpräsenz/Nutzung digitaler Netzwerke

Experten sehen die Messe längst nicht mehr nur als reine Plattform zur Präsentation von Produkten und Dienstleistungen. Auch die Messen sind im Wandel, hier werden die Möglichkeiten der Digitalisierung von den Ausstellern sowie den Messegesellschaften genutzt. So lassen sich die Inhalte einer Messe digital verlängern – zum einen in die eigene Belegschaft und zum andere über soziale Netzwerke an externe Zielgruppen. Von Vorteil ist hier auch die Medienpräsenz auf den Fachmessen. Denn Journalisten können – gerne unterstützt von hauseigenen PR-Experten  – konkrete Geschichten oftmals leichter einem interessierten Publikum und somit potenziellen Kunden vermitteln als Vertriebsmitarbeiter.

Budget für die Messe sinnvoll eingesetzt?

Neben den Vorteilen eines Messeauftritts bleibt die Frage nach der Kosten-Nutzen-Rechnung. Denn die Standkosten auf Fachmessen ebenso wie die Entwicklung und Produktion von Messeständen sind teuer. Dazu kommen die Personal- bzw. Ausfallkosten für die Messetage. Hier ist eine konkrete Auswertung der Ergebnisse Pflicht. Dabei sollte man neben den Verträgen, die bei der Fachmesse abgeschlossen werden, aber auch weitere Punkte nicht vergessen: Leads (also qualifizierte Kontakte), Aufrufzahlen und Conversions (z.B. Prospektanforderungen) von Messe-Landingpages, Berichterstattungen in der Fachpresse, etc. Wenn sich insgesamt eine positive Bilanz ergibt, steht dem Messebesuch im nächsten Jahr nichts im Wege.

Fazit: Für den B2B Bereich bleibt die Messe eine gute Möglichkeit, den Kunden und Fachbesuchern ein starkes Markenerlebnis zu bieten, das über soziale Netzwerke zeitlich weit über die eigentlichen Messetage hinaus verbreitet werden kann. Wenn die Kosten-Nutzen-Rechnung stimmt.

Sie haben Fragen zum Thema? Sprechen Sie uns an. Gerne unterstützen wir Sie bei Ihrem Messeauftritt.

 

Bildnachweis: macrovector / Shutterstock

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