Mitarbeiterzeitschrift im B2B – weiterhin als Printmedien?

Die Digitalisierung ist auch in der internen Kommunikation, z.B. Mitarbeiterzeitschrift und Co., ein Thema. Ob als statische PDF oder als App: Der Übergang von Print zu Online ist  im vollen Gange. Womit können Sie rechnen, worauf sollten Sie achten?

Die interne Unternehmenskommunikation, auch sie verändert sich permanent. Zurzeit wird die Konkurrenz für Papierformate immer größer: Online-Medien und Tools fluten den Markt und finden zunehmend User. Sie bieten ja auch zahlreiche Vorteile und Extras. Das gute alte Mitarbeitermagazin im Printformat – es muss sich hier irgendwie behaupten.

Gedruckt, online oder als App?

Eine aktuelle Studie von der School for Communication and Management und der Agentur Kammann Rossi spiegelt diesen Status Quo und gibt Ausblicke: Stand der Dinge ist, dass das Mitarbeitermagazin derzeit noch hauptsächlich gedruckt angeboten wird (zu 83 Prozent). Per PDF erreicht sie ihre Leser aber immerhin schon zu 54 Prozent. Damit hat Print leicht abgenommen, 2015 waren es noch 88 Prozent. Und in Zukunft? Erscheint die Mitarbeiterzeitschrift laut Studie zu 87 Prozent online, gedruckt zu 65 Prozent und ebenfalls zu 65 Prozent als App.

Content clever verwerten

Verschiedene Kanäle bieten dem Unternehmen unterschiedliche Chancen. Und auch ein gedrucktes Mitarbeitermagazin hat seine Stärken. Es gilt künftig, sämtliche Kommunikationswege klug miteinander zu verbinden und zu ergänzen. Allein schon, um das Budget nicht zu sprengen, sollte und kann dabei auf bestehende Inhalte zurückgegriffen werden. Zumindest als Grundlage, um sie dann dem jeweiligen Medium anzupassen. Das deckt sich auch mit den Ergebnissen der Studie: Demnach meinen 88 Prozent der Befragten, Mitarbeitermagazin und Online-Ausgabe könnten sich ergänzen, 77 Prozent gehen von einer Überschneidung der Inhalte aus.

Erfolgsmessung nutzen

Was sich angesichts der crossmedialen, internen Kommunikation in Zukunft empfiehlt, ist die Erfolgsmessung. Nur so lässt sich zuverlässig prüfen, ob die eingesetzten Mittel tatsächlich effektiv genutzt werden. Und genau die Erfolgsmessung ist laut Studie noch stark ausbaufähig. Um zu ermitteln, ob sich eine gedruckte Mitarbeiterzeitung für Sie noch lohnt, sollen Sie sich die Mediennutzungsgewohnheiten Ihrer Mitarbeiter genau ansehen. Je nach Größe des Unternehmens z.B. durch eine Umfrage bei den Abteilungsleitern oder direkt bei Ihren Angestellten. Wird an dem Großteil der Arbeitsplätze am PC gearbeitet und sind die Mitarbeiter Smartphone-affin, kann eine Umstellung durchaus sinnvoll sein. In diesem Fall führen Sie die neuen Medien am besten schrittweise und parallel zur Mitarbeiterzeitschrift ein und beobachten Sie, wie sie angenommen werden.

Fazit: Die gedruckte Mitarbeiterzeitschrift sollte weiterhin als Mittel der internen Kommunikation genutzt werden – allerdings im klug eingesetzten Mix mit den verschiedenen Online-Kanälen.

 

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