Junge Nachwuchskräfte gewinnen

Nachwuchskräfte

Sie sind auf der Suche nach neuen Mitarbeitern? So weit so gut. Wissen Sie auch schon, wen genau Sie suchen? Denn wichtig bei der Gewinnung der Nachwuchskräfte ist die zielgruppengerechte Ansprache. Gerade junge Talente zu finden, stellt eine besondere Herausforderung dar. Darum sollte man sich als Chef oder Personalverantwortlicher zunächst damit auseinandersetzen, was die sogenannte Generation Y – also die Jahrgänge zwischen 1980 und 1997 – eigentlich möchte.

Nutzungsgewohnheiten aufgreifen

Reicht hier ein Inserat in einer Tageszeitung, um eine Stelle geeignet zu besetzen? Bedenken Sie: Gerade die Personen, die mit der Nutzung des Internets aufgewachsen sind, verwenden dieses Medium wie selbstverständlich, um sich zu informieren.

Darum wird in den letzten Jahren immer mehr Wert auf Online-Recruiting gelegt. Im Vergleich zu Printanzeigen ist die Platzierung des Stellenangebotes in Online-Jobbörsen meist sogar günstiger und schneller. Hier können Sie auch gezielt Plattformen auswählen, die sich eher an Hochschulabsolventen oder aber Bewerber mit Hauptschulabschluss oder Mittlerer Reife richten.

Junge Bewerber möchten nicht lange nach dem passenden Arbeitgeber suchen. Sie möchten auf einen Blick erkennen, was ein Unternehmen für sie zu bieten hat. Sie möchten nicht nur selbst überzeugen, sondern überzeugt werden. Ein besonderer Fokus sollte neben der Online-Rekrutierung auch auf der Darstellung Ihres Unternehmens auf Arbeitgeber-Bewertungsportalen wie Kununu, MeinChef oder Jobvote gelegt werden. Motivieren Sie Ihre Mitarbeiter, ihre Erfahrungen mit dem Unternehmen darzulegen.

Passiv war gestern

Stellenanzeige schalten und abwarten? Das geht auch anders. Vor allem, wenn Sie auf der Suche nach Fachkräften sind, sollten Sie soziale Netzwerke wie Xing oder LinkedIn in Erwägung ziehen. Hier haben Sie die Möglichkeit, selbst gezielt den für Ihre Stellenbeschreibung passenden Nachwuchskräfte aus einer großen Zahl von Karriereprofilen zu suchen. Damit erreichen Sie außerdem nicht nur aktiv suchende sondern auch die sogenannten „latent suchenden“ Bewerber.

Und offline?

Auch abseits des World Wide Web können Sie Maßnahmen ergreifen, um die Generation Y anzusprechen. Diese können im besten Fall bereits in der Schule oder während des Studiums ansetzen, beispielsweise durch Kooperationen mit (Hoch-)Schulen, angebotene Praktika oder die Betreuung von Abschlussarbeiten. Es rentiert sich, schon frühzeitig die Fühler auszustrecken.

 

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