Der perfekte Text – oder die Kunst präzise zu sein | Bkomm

Der perfekte Text – oder die Kunst präzise zu sein

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Etwas auf den Punkt zu bringen. Gar nicht einfach. Auch weil es voraussetzt, dass man dem Leser tatsächlich etwas mitzuteilen hat. Also eines vorweg: Der perfekte Text ist kein formaler Eyecatcher, sondern muss inhaltlich überzeugen. Wenn dies zudem in einer gut lesbaren und sauber strukturierten Form passiert, ist man dem perfekten Text auf der Spur. Wir haben folgende Tipps für Sie zusammengestellt: 

  •  Präzision  

Im Printbereich ebenso wie fürs Web gilt es, sauber und konkret zu formulieren. Füllwörter, Wiederholungen, umständliche Einschübe vermeiden. Das gilt auch für verschachtelte, sehr lange Sätze. Was nicht heißt, dass jeder Satz nur drei Worte haben darf – hier darf man dem Leser gerne gut konstruierten, schlüssigen Satzbau zumuten. Alles andere beleidigt seine Intelligenz. 

  • Struktur 

Viele Leser – insbesondere im digitalen Bereich – „scannen“ Texte heute schnell danach ab, ob sie interessant für sie sind und sich der Zeitaufwand des Lesens lohnt. Da ist nicht nur eine gute Headline entscheidend. Optische Merkmale wie zahlreiche Absätze, Hervorhebungen und Zwischentitel machen es dem Leser einfacher. Und helfen, „Bleiwüsten“ zu vermeiden. Das gilt auch im Print. 

  • Länge 

Grundsätzlich gibt es „die perfekte Länge nicht. Ist ein Thema interessant, sollte man ihm entsprechend Raum geben. Komplexe Themen nicht arg verkürzen, wenn es dem Verständnis schadet. Es muss schlüssig und nachvollziehbar sein, sonst ist der komplette Text verschenkt. Grobe Richtlinie dennoch: 6.000 bis 8.000 Zeichen sollten für einen Hintergrundbericht ausreichen. Dann auf weiterführende Links oder beratende Kontaktaufnahme verweisen. 

Hilfreich: Textanalyse  

Wer unsicher ist, ob sein Text gut lesbar ist, kann heute Korrektur- und Analysetools nutzen. Anders als klassische Programme zur korrekten Rechtschreibung, sehen diese auch, ob der Text gut lesbar ist und zu bestimmten Keywords gefunden werden kann. Zwei Tipps zu konkreten Tools:  

  •  „Duden Mentor“ erkennt z.B. unnötige Füllwörter, vergessene Satzzeichen, etc 
  • für WordPress Nutzer gibt es ein hilfreiches Plug-In von „Yoast“. Es analysiert nicht nur die SEO-Fähigkeit des eingegebenen Textes, sondern auch dessen Lesbarkeit
     

Fazit: Der perfekte Text muss inhaltlich überzeugen. Korrekte Rechtschreibung, formale Struktur und gute Lesbarkeit sind unverzichtbare Merkmale. Korrektur- und Analysetools helfen, grobe Fehler zu vermeiden. Und unterstützen bei Webtexten die Suchmaschinenoptimierung (SEO). 
Falls Sie Fragen zum Thema haben oder „den perfekten Text“ benötigen, beraten wir Sie gerne. Sprechen Sie uns einfach an. 

 

Bildnachweis: VectorKnight / Shutterstock